Mikrolegierte Sorten

DIN EN 10268


Anwendungsbeispiel: Getriebeteil


Anwendungsbeispiel: Getriebeteil


Anwendungsbeispiel: Möbelbeschläge
Diese Werkstoffgruppe zeichnet sich durch Mindest-Streckgrenzen von 260 bis 420 MPa bei gleichzeitig hervorragender Kaltumformbarkeit aus. Zum Einsatz gelangen die Sorten nach DIN EN 10268 überall dort, wo entweder die Bauteilanforderungen ein im Vergleich zu den weichen, unlegierten Stählen für Umformzwecke deutlich höheres Streckgrenzen- und Festigkeitsniveau erfordern oder aber dieses erhöhte Niveau der Sorten nach DIN EN 10268 eine Reduzierung der Banddicke und damit einen Gewichts- und Kostenvorteil erlaubt.

Im Vergleich zu den früher üblichen, höherfesten Baustählen weisen die perlitreduzierten, mikrolegierten Stähle dieser Werkstoffgruppe signifikant geringere Kohlenstoffgehalte bei gleichzeitig hohen Mindest-Streckgrenzen auf. Daraus resultierend sind diese Sorten nahezu uneingeschränkt mit allen üblichen Verfahren schweißbar.

Auch in diesem Sortenbereich besteht auf der Basis bilateraler Vereinbarungen die Möglichkeit, von der Norm abweichende und/oder gegenüber der Norm eingeschränkte Spannen der chemischen Analysen und mechanischen Eigenschaften bis hin zur zipfelarmen Variante zu vereinbaren.


Anwendungen:
Automotive-Sitzstrukturen, Automotive-Getriebe, Automotive-Tür-, Front- und Heckklappen-Strukturen, Möbelbeschläge, Fensterbeschläge, ...

Mikrolegierte Sorten – Übersicht und Eigenschaften